Die ARD und das GEZ-Steuergeld

Die ARD nimmt es mit dem Geld, welches sie ausgibt, nicht so ernst. Angesichts der Unmenge an „per Gesetz“ und Gerichtsvollzieher eingetriebener GEZ-Steuer muss sie auch nicht mit jedem Cent rechnen… und schon gar nicht Rechenschaft ablegen (*).

So kommt es dem kleinen Mann jedenfalls vor. Hat man doch  für ausgestrahlte 77 Folgen von „Gottschalk live“ satte 2,3 Millionen Euro übrig. Für weitere, nicht produzierte, 70 Folgen gibt man nochmal 2,2 Millionen Euro aus. Dabei wurden diese Ausgaben an allen Kontrollgremien vorbeigeschummelt.

4,5 Millionen Euro für Schrott.
Die Einschaltquoten beweisen es:Gottschalk_Live_EinschaltquotenGrafische Darstellung der Einschaltquoten
der Sendung „Gottschalk Live“
(Quelle: Wikipedia)

Schon nach der ersten Sendung gerade noch 1,8 Millionen Zuschauer. Was danach kommt wird nicht besser.

Als Begründung für dieses vorbeischleusen (oder sollte man sagen: Vertuschen?) der Ausgaben, wird vom WDR angegeben, das es sich bei der Finanzierung um ausschließlich Werbegelder handeln würde. Natürlich bezahlen Werbetreibende gerne für nicht produzierte Sendungen. Bringt ja auch massig Kohle ein.

Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Ich weiß nur eines: Die GEZ ist ein großer Geld verschlingender Apparat, der vom Gesetzgeber gestützt, sich am kleinen Mann bereichert. Es wird noch der Tag kommen, wo es zugeht wie aktuell in der Schweiz mit der Fifa. Dessen bin ich mir sicher.

Aber mir glaubt man ja nicht.

Schönen Tag noch.

 

*) Quelle: Bild.de

Hintergrundinformationen zu „Gottschalk live“